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Erneut europäischer Erfolg Partei für die Tiere: Kürzere Tiertransporte, bessere Kontrollen und härtere Strafen

Der Transport lebender Tiere muss verkürzt werden, Tiere sollten nicht länger in Länder transportiert werden, welche die europäischen Tierschutzstandards nicht einhalten und Verstöße gegen die Tiertransportvorschriften der Europäischen Union (EU) müssen härter bestraft werden. Dies empfiehlt der Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments diese Woche in einem Bericht, ebenfalls auf Initiative der niederländischen Partei für die Tiere.


Verängstigtes Schwein beim Transport

Der so genannte Umsetzungsbericht des Landwirtschaftsausschusses zum Tiertransport besagt, dass der Transport mit lebenden Tieren – der jetzt Tage bis Wochen dauern kann – verkürzt werden muss. Es muss auch viel besser geprüft werden, ob die EU-Vorschriften zum Schutz von Tieren beim Transport eingehalten werden. Transportunternehmen, die sich nicht an die Regeln halten, was zu ernsthaftem Tierleid führt, müssen härter und konsequenter bestraft werden; zum Beispiel durch Beschlagnahme von Fahrzeugen. Außerdem dürfen Tiere nicht mehr in Länder außerhalb der EU transportiert werden, wenn die Einhaltung der Tierschutzvorschriften nicht gewährleistet ist.

Der Umsetzungsbericht erschien teilweise auf Initiative der Partei für die Tiere als Reaktion auf schwerwiegenden und strukturellen Missbrauch beim Tiertransport in und aus Europa. Partei für die Tiere Europaabgeordnete Anja Hazekamp hat die Empfehlungen des Landwirtschaftsausschusses mit verhandelt. „Bessere Kontrollen und strengere Strafen für falsche Tiertransporte sind dringend erforderlich, aber es ist jetzt von großer Bedeutung, dass Tiertransporte tatsächlich in der Praxis und nicht nur auf dem Papier angepackt werden.“

Europäische Kommission weigert sich, Tiere zu schützen


Partei für die Tiere Europarlamentarierin Anja Hazekamp

Seit 2007 haben Tierschutzorganisationen der Europäischen Kommission zweihundert detaillierte Berichte vorgelegt. Sie zeigen auf, wie Tiere in überfüllte LKWs verladen werden, oft nicht stehen und bei extremen Temperaturen transportiert werden können. Die Berichte enthalten auch Hinweise auf den Transport kranker und verletzter Tiere, Missbrauch von Tieren und mangelnde Wasserversorgung.

„Diese Missbräuche verstoßen alle gegen die EU-Vorschriften, aber die Europäische Kommission hat niemals Maßnahmen ergriffen, um Tiere während des Transports besser zu schützen, eine große Schande“, sagt Hazekamp.

Die Europaabgeordnete reiste letzten Sommer nach Kroatien und Slowenien, um dort Tiertransporte zu überprüfen. „Die Transporte, bei denen Tiere in Länder außerhalb der EU transportiert werden, sind am längsten und am schrecklichsten. Nach Tagen auf der Straße in Europa werden Tiere gewalttätig, oftmals unter extremer Hitze auf Schiffe umgeladen, Endziel weit außerhalb der EU. Einmal über die EU – Grenze wird überhaupt nicht mehr kontrolliert wie es den Tieren geht, und fühlt sich niemand mehr dafür verantwortlich. Das ist nicht nur extrem grausam – es geht immerhin um lebende Wesen mit Gefühl und Bewusstsein -, sondern verstößt auch gegen eine Aussage des europäischen Hofs.  Laut Hazekamp schreibt der Europäische Gerichtshof vor, dass Tiere während der gesamten Reise gemäß den europäischen Vorschriften geschützt werden müssen. Das kann nicht garantiert werden, Transporte in Länder außerhalb der EU müssen deshalb verboten werden.

Neben den Empfehlungen des Landwirtschaftsausschusses, die letzten Donnerstag genehmigt worden sind,  hatte die Partei für die Tiere zusätzliche Vorschläge gemacht. „Um beispielsweise den Transport von nicht entwöhnten Tieren, wie etwa zwei Wochen alten Kälbern, zu verbieten. Außerdem wollen wir die Anzahl der Tiertransporte drastisch zu reduzieren, ist dies nur mit weniger Nutztieren und mehr lokaler Produktion möglich. Der Landwirtschaftsausschuss war mit diesem Vorschlägen nicht einverstanden.“

Am 14. Februar wird das gesamte Europäische Parlament in Straßburg über die Empfehlungen des Landwirtschaftsausschusses abstimmen.