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Niederländische Partei für die Tiere zwingt Minister, wegen greenwashing im Luftverkehrssektor, zum Handeln

Diesen Monat gelang es dem niederländischen Parlamentarier Lammert van Raan (Partei für die Tiere), im nationalen Parlaments für seinen Antrag eine Mehrheit zu gewinnen, der die Regierung dazu auffordert sicherzustellen, dass Öl von der Luftfahrtindustrie nicht als grüner Alternativtreibstoff gelabelt wird.

Die Luftfahrtindustrie ist dafür bekannt, sich mit Lobbyarbeit für die Schwächung von Nachhaltigkeitskriterien einzusetzen. Ein neuer Tiefpunkt: Der Versuch Saudi Arabiens Öl als grünen Alternativtreibstoff labeln zu lassen, bei CORSIA, dem geplanten CO2–Markt für die Luftfahrt. Eine Windturbine auf einer Ölraffinerie würde genug sein.

Lammert van Raan: „Die Luftfahrtindustrie zeigt sich sehr unwillig, überhaupt irgendwelche seriösen Handlungen für den Klimaschutz zu implementieren. Wenn wir die globale Erwärmung auf ein 1,5 Grad Celsius Szenario beschränken wollen, können wir diesem Sektor schlichtweg nicht vertrauen. Es wird Zeit die Zahl der Flüge signifikant zu reduzieren.“

Während der alljährlichen Debatte zum Budget des Ministeriums für Infrastruktur und Wassermanagement, fragte Van Raan den Minister Van Nieuwenhuizen, sich zu diesem neuen Trick der Luftfahrtindustrie zu äußern. Der Minister stimmte Van Raan zu, Öl sollte niemals als grüner Alternativtreibstoff gelabelt werden. Diesen Monat stimmte eine Mehrheit des niederländischen Parlaments für den Antrag Van Raans.

Lammert van Raan: „Schon allein die Tatsache, dass diese Art von Greenwashing tatsächlich angesprochen werden muss, zeigt in welche Richtung die Ideen der Luftfahrtindustrie in Sachen Nachhaltigkeit gehen.“