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Partei für die Tiere erzwingt eine große Debatte über das Leiden der Tiere in der Viehindustrie   

Auf Drängen der Partei für die Tiere (PvdD) gibt es im niederländischen Bundestag eine große Debatte über das Leiden und den Tod von Tieren in der Viehindustrie. PvdD-Parteichef Esther Ouwehand: „Wir brauchen einen radikalen Richtungswechsel und einen Übergang zu einer Landwirtschaft, in der wir den Tieren gerecht werden.“


Hühner in einem niederländischen „Horrorstall“ (Foto aus Animal Rights) 

Die Debatte findet am 24. Januar statt. Mit der Debatte möchte die niederländische Partei für die Tiere, dass der Landwirtschaftsminister und andere Politiker mit sich selber zu Rate gehen: Wann ist das Maß endlich voll, wenn es um das Leiden der Tiere in der Viehwirtschaft geht?

Verschiedene Untersuchungsberichte zeigen auf, dass in der niederländischen Viehhaltung strukturelle Missstände bestehen. Wie sich letzte Woche herausgestellt hat, wurden Sauen so überzüchtet, um möglichst viele Ferkel zu werfen, dass Millionen Ferkel im Abferkelstall sterben. Vor zehn Jahren versprach der Sektor, die Mortalität der Ferkel zurückzudrängen, diese ist nach zehn Jahren gestiegen. Außerdem ist die Luft in den Schweineställen so giftig, dass mehr als die Hälfte der Schweine in den Niederlanden an einer Lungenentzündung leiden.

Die Tierrechtsorganisation Animal Rights hat kürzlich eine Reihe von Bildern aus niederländischen Ställen veröffentlicht. Sie machen deutlich, dass die Realität für Tiere ganz anders aussieht als durch den Viehsektor, Supermarkt und der Regierung dem Konsumenten vorgegaukelt wird: kahle, geschwächte Hühner, die sich kaum zwischen den toten Artgenossen in den Ställen fortbewegen können. Die Ferkel und ihre Mütter leben in nackten, oft schmutzigen Ställen über dem eigenen Kot auf einem Betonlattenboden. Die Veterinärorganisation Caring Vets bestätigt, dass diese Arten von Praktiken keine Ausnahmen sind, sondern ein normales Verfahren in der Viehwirtschaft.

Esther Ouwehand von der Partei für die Tiere möchte in der kommenden Debatte eine Reihe wichtiger Fragen beantwortet sehen: „Die Schlüsselfrage lautet: Warum sind diese Praktiken legal? Die nächste Frage ist: Wenn dies legal ist, warum dürfen Menschen es nicht sehen? Insbesondere wenn man den Endverbraucher zur Verantwortung ziehen will, muss dieser ehrliche und vollständige Informationen darüber erhalten, woher die tierischen Produkte stammen. Der Minister muss daher 1) anerkennen, dass zwischen dem Bild, dass den Menschen präsentiert werden, und der Realität in der Viehhaltung eine gigantisch große Kluft besteht, und 2) sich von der Taktik des Sektors distanzieren, Boten wie Animal Rights zu kriminalisieren. Das Recht auf Information ist ein zentraler Wert in einer Demokratie.“