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Verbotener Animationsfilm facht Diskussion über destruktives Palmöl an  

Das Verbot eines Werbespots der britischen Supermarktkette Iceland Foods, hat international großen Wirbel verursacht. Der Animationsfilm zeigt die katastrophalen Folgen von Palmöl für die Natur. Die Petition, die eine Aufhebung des Verbots verlangt, wurde mittlerweile von einer Million Menschen unterzeichnet. In der Europäischen Union (EU) plädieren verschiedene Organisationen für ein Verbot von Palmöl. Die niederländische Partei für die Tiere hatte schon zuvor ein Importverbot angefragt.


Abholzung von Regenwäldern für Palmölplantagen

Iceland Foods darf von der britischen Werbekommission seinen Werbespot, für Produkte ohne Palmöl, nicht im Fernsehen ausstrahlen. Der ursprüngliche Produzent des Spots, Greenpeace, sei, laut Kommission, „zu politisch“. Der Animationsfilm, worin ein Mädchen und ein Orang–Utan figurieren, zeigt die katastrophalen Folgen der Palmölindustrie. Iceland Foods erklärte bereits zuvor, dass es so etwas wie „nachhaltiges Palmöl“ nicht gebe, und dass sie Produkte mit Palmöl nicht mehr verkaufen werden. Es ist die erste große Supermarktkette, die damit aufhört, Palmöl in ihren Hausmarken zu verwenden.

Palmöl

Palmöl ist eine billige und großflächig produzierte Zutat für Lebensmittel. Es wird bei mehr als der Hälfte der Produktion von Supermarktprodukten eingesetzt, von Brot und Gebäck bis hin zu Waschmittel und Kosmetika. Erwartet wird eine Verdoppelung des Gebrauchs gegen 2050. Die Produktion von Palmöl geht einher mit großflächiger Verwüstung von Regenwäldern und Mooren, die wir benötigen, damit unser Ökosystem intakt gehalten und der Klimawandel gestoppt werden kann. Jede Stunde wird ein Waldgebiet der Größe von 146 Fußballfeldern abgeholzt, hauptsächlich in Indonesien und Malaysia. Wenn wir so weitermachen, sind in 10 Jahren keine Regenwälder mehr zu finden in diesen Ländern, und auch alle Tierarten, die dort leben, werden verschwunden sein, auch der Orang–Utan.

Nachhaltiges Palmöl gibt es nicht, weil für alle Palmölplantagen immer viel Regenwald gefällt werden muss und es nahezu unkontrollierbar ist, wo das Palmöl herkommt.  Die Palmölproduktion geht außerdem oft mit Landraub und Menschenrechtsverletzungen einher.

Partei für die Tiere will Palmöl Importstopp

Die Niederlande sind ein großer Abnehmer von Palmöl. Die niederländische Regierung vertraut vor allem auf die Unternehmenswelt, die die Probleme rund um Palmöl selbst lösen soll, aber diese Herangehensweise erweist sich als wenig effektiv. Die niederländische Einfuhr von Palmöl ist wieder gestiegen und letzte Woche wurde deutlich, dass Unternehmen sogar weniger nachhaltiges Palmöl benutzen.

Darum hat die niederländische Partei für die Tiere die Regierung dazu aufgerufen, den Import von Palmöl einzuschränken. Die niederländische Regierung versprach im Dezember 2017, sich bei der EU für ein Verbot von Palmöl als Treibstoff einzusetzen. Ungefähr die Hälfte, des von Europa importierten Palmöls, ist für Biotreibstoff bestimmt. Mittlerweile hat Europa beschlossen, den Verbrauch gegen 2030 in der Tat komplett einzustellen. Der Beschluss ist eine abgeschwächte Version des ursprünglichen Entwurfs des Europäischen Parlaments, bereits 2021 den Verbrauch von Palmöl als Treibstoff auf Null zu bringen.

Die Partei für die Tiere ist der Meinung, dass es nicht so lange dauern darf, bis Palmöl wirklich aus unserem Treibstoff verschwunden ist und will, dass die niederländische Regierung strenge Maßnahmen trifft, um den Import von Palmöl ganz allgemein, so schnell wie möglich, einzuschränken. Eine dieser Maßnahmen könnte zum Beispiel eine hohe Importsteuer sein.