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Die Partei für die Tiere spricht Kernpunkte an, die andere Parteien negieren. Wir setzen uns für die wahren Werte ein: eine besondere Verantwortung für unsere Mitwelt, Nachhaltigkeit und ein respektvoller Umgang zwischen Mensch und Tier. Wir können es nicht oft genug betonen, dass die heutige Krise als eine zusammenhängende Klima,- Nahrung,- Ökonomie,- Energie,-Tierschutz- und Biodiversitätskrise angesehen werden muss und deshalb auch nur ganzheitlich bestritten werden kann.

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Unser Einfluss ist um vieles größer, als man im Hinblick auf unsere Sitzverteilung vermuten würde. Schon dadurch, dass wir uns an den Wahlen beteiligten bevor wir überhaupt im Bundestag saßen,fungierten wir als der Hase im Marathon. Nach unserer Gründung ließen andere Parteien plötzlich sehen, dass nach ihrer Meinung eine Partei für die Tiere überflüssig war, weil sie angeblich selbst so tier- und umweltfreundlich waren. Dieser Effekt hat sich im Laufe der Zeit immer mehr verstärkt.

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Als Gegenreaktion auf unseren Einzug in den Bundestag interessierten sich die derzeitigen Regierungsparteien viel mehr für Natur, Umwelt und Tierschutz. Während ihrer Kampagnen machten sie große Versprechen, von denen abzuwarten blieb, ob und wieweit sie auch bewahrheitet würden. Die erste Landwirtschaftsbudgetierung nach unserem Einzug behandelte durch unseren Einsatz zu achtzig Prozent Tierschutzfragen und Tierrechte. Das hat sich durchgesetzt. Seitdem die Partei für Tiere im Bundestag gefestigt ist, kann man das Thema Tierschutz nachdrücklich auch bei anderen Parteien finden. Das gilt auch für andere Themen, wie zum Beispiel die Auswirkungen von Landwirtschaftsgift auf die Biodiversität.

Parlamentarische Instrumente
Wir machen oft von den Hilfsmittel der Volksvertreter Gebrauch. Wir reichen Anträge ein, fragen Debatten an und stimmen über Gesetze ab. Wir stellen viele Bundestagsfragen, der betreffende Minister ist verpflichtet, diese zu beantworten. Damit lenken wir die Aufmerksamkeit auf Themen, die ansonsten nicht auf der politischen Agenda landen würden und zwingen Minister zu Antworten. Wir schreiben Initiativabhandlungen, wie zum Beispiel über das unbetäubte Schlachten oder das Abschaffen der Hobbyjagd.

Aktionspartei
Wir sind nicht nur aktiv im Bundesrat und Bundestag,in Europa, den Provinzen, Gemeinden und den Wasserbehörden, sondern gehen noch viel weiter. Wir führen Aktionen gegen Megaställe, Mistvergärung und die internationale Handelsverträge TTIP und CETA. 2011 wurde die Protestaktion Groeiend Verzet (wachsender Widerstand) ins Leben gerufen ,um gegen die Einsparmaßnahmen im Naturschutz und den Ausverkauf der Natur in den Niederlanden zu protestieren. Wir verkauften mehr als 26.000 Bäume, um neue Natur zu kreieren. Mit Hilfe einer Spendenaktion gelang es uns fast 100.000 m2 Natur zu kaufen. Nach einem Bundestagsaufruf der Partei für die Tiere ist der Ausverkauf der Natur endgültig stillgelegt worden.

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Des weiteren stellen wir Bücher zusammen, wie zum Beispiel: Meat the Future, welches die Auswirkungen des Fleischkonsums auf die Nahrungsmittel- und Wasserknappheit, auf die Biodiversität und Landnutzung aufzeigt. Wir machen Filme, wie One Single Planet, in welchen Marianne Thieme mit Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern und Vordenkern über die großen Nachhaltigkeitsprobleme, welche unseren Planeten bedrohen, spricht. In denen Marianne Thieme über mögliche Lösungen der Nachhaltigkeitsprobleme spricht und die Notwendigkeit, unsere Erde lebenswert für zukünftige Generationen erhalten. Wir organisieren Präsentationen und Vorlesungen, um Büchern und Filmen Nachdruck zu verleihen. Die Bücher und Filme werden in Zusammenarbeit mit unserem wissenschaftlichen Büro, der Nicolaas G. Pierson Foundation erstellt. Die Animal Politics Foundation, jene Organisation, in welcher unsere internationalen Aktivitäten untergebracht sind, lässt Bücher und Filme in viele Sprachen übersetzen, um diese soweit wie möglich verbreiten zu können.

Medien und Öffentlichkeit
Auch in den Medien und in der Öffentlichkeit ist seit unserem Antritt der Tierschutz und die Nachhaltigkeit mehr beachtet worden. In den Anfängen sah man die Partei für die Tiere noch als Kuriosität an. Mittlerweile ist sich die Öffentlichkeit der Notwendigkeit von Tierschutz und Tierrechten bewusst geworden, obwohl noch ein weiter Weg zu gehen ist. Glücklicherweise wächst die Zahl der Tierrechtler noch immer. Auch unser Aufruf Wirtschaftswachstum nicht länger als Einzelziel zu sehen, sondern breiter zu denken, findet immer mehr Zuhörer. Wir sind festentschlossen unsere Vorreiterrolle weiter auszubauen und die politischen und gesellschaftlichen Diskussionen zu diesen Themen weiterhin anzuheizen.